Mit 36 Jahren habe ich mich plötzlich entschieden, ernsthafter Läufer zu werden. Was als spontane Begleitung für Christinas Geburtstagswunsch begann, endete wenige Monate später beim Burj to Burj Halbmarathon in Dubai – mit einer Zeit von 1:56 Stunden.

Der Moment, der alles verändert hat

Alles hat 2025 an Christinas Geburtstag angefangen. Sie wünschte sich, dass ich mit ihr einen Halbmarathon laufe. Ich bin mitgelaufen. Bei 7,5 km war für mich Schluss. Mehr hat meine Kondition nicht hergegeben.

Das hat mir die Augen geöffnet.

Nice to meet you, Gutenberg

Warum Laufen trotzdem zu mir passt

Ich bin früher immer gern gelaufen und glaube, ich habe die Grundgenetik dafür – auch mit meinen Knick-Senk-Spreizfüßen. Ob das hilft oder eher stört, weiß ich nicht.

Laufen fällt mir generell leicht. Ich kann den Kopf gut ausschalten und meine Füße fliegen einfach, besonders auf längeren Distanzen.

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Die Entscheidung für den Burj to Burj Halbmarathon

Nach diesem Abbruch habe ich beschlossen, Christina auf ihrer Reise zum Halbmarathon zu begleiten. Hier in Dubai gibt es den jährlichen Burj to Burj Halbmarathon – 21 km vom Burj Khalifa direkt zum Burj Al Arab am Strand. Wunderschöne Strecke, tolle Kulisse. Ich habe mich angemeldet und mit dem Training begonnen.

Unser gemeinsames Ziel

Christina wollte den Halbmarathon unter 2 Stunden laufen. Ich habe mir dasselbe Ziel gesetzt. Jeder hat seinen eigenen Trainingsplan gemacht. Manchmal sind wir zusammen gelaufen, manchmal nicht. Am Renntag wollten wir nur eines: gemeinsam ins Ziel kommen.

Das Training – hart, aber wirksam

Die Monate waren hart. Vor allem die Tempoläufe und die Long Runs über 15 km. Ich habe im Dubai-Winter angefangen und bin eigentlich eher ein Schönwetter-Läufer. Dazu kam noch eine Krankheit und eine Reise nach Italien und Deutschland. Das hat mich zurückgeworfen.

Trotzdem gab es einen Punkt, an dem ich merkte: Ich schaffe es. Ohne große Anstrengung. Meine Zeiten wurden Woche für Woche besser, meine Herzfrequenz sank. Ich war bereit.

Christina hatte bis zur letzten Woche noch zu kämpfen.

Der Renntag – frühes Aufstehen und Chaos am Start

Um kurz vor 4 Uhr sind wir aufgestanden, mit Lucky rausgegangen und zum Shuttlebus gefahren. Am Start waren Tausende Läufer. Die ersten zwei Kilometer waren wildes Überholen. Danach konnte jeder seine Pace laufen. Die Verpflegung war top, die Stimmung mit DJs und Trommlern einfach nur Gänsehaut.

Mein eigentliches Ziel

Ich wusste, dass ich die Zeit schaffen würde. Mein echtes Ziel war es, Christina unter 2 Stunden ins Ziel zu bringen. An den Verpflegungsständen bin ich vorgeprescht, habe Getränke und Riegel geholt und ihr gereicht. Sie hat durchgezogen.

Der Finish – gemeinsam unter 2 Stunden

In den letzten Kilometern habe ich sie nochmal gepusht. An der letzten Kurve habe ich ihre Hand genommen. Zusammen sind wir durchs Ziel gelaufen.

Die Uhr zeigte 1:56 Stunden. Vier Minuten unter unserem Ziel.

Was bleibt und was als Nächstes kommt

Der Lauf hat Spaß gemacht. Die Vorbereitung hat Spaß gemacht. Ende 2026 gehe ich die volle Distanz in Sydney an. Die Vorbereitung läuft schon.

Wenn du sehen willst, wie ich mich konkret auf den Marathon in Sydney vorbereite, schau auf meinem YouTube-Kanal vorbei. Dort nehme ich dich mit – komplett real.

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